Corona Förderung: Jetzt günstig auf E-Mobilität umsteigen?!

Die Corona Krise hat unser öffentliches Leben wirklich nachhaltig verändert und ich bin sicher viele von euch mussten vielleicht auch persönliche Einschnitte hinnehmen. Auch ich war jetzt mehrere Monate in Kurzarbeit und musste somit mit einem kleineren Gehalt auskommen. Aber lasst uns nicht klagen, denn jede Krise hat auch ihr Gutes. Und vor allem sind Krisen die richtige Zeit für Veränderungen.

Da kommt es doch recht, dass die Bundesregierung den Kauf von Elektroautos jetzt besonders mit bis zu 6.000 Euro Kaufprämie fördert. Dabei gelten folgende Förderungen:

FahrzeugtypNetto-Listenpreis BasismodellBundesanteil (verdoppelt)Herstelleranteil (netto)Gesamt (netto)
Elektroautobis 40.000 Euro6000 Euro3000 Euro9000 Euro
Elektroautoüber 40.000 Euro bis 65.000 Euro5000 Euro2500 Euro7500 Euro
Plug-In-Hybridbis 40.000 Euro4500 Euro2250 Euro6750 Euro
Plug-In-Hybridüber 40.000 Euro bis 65.000 Euro3750 Euro1875 Euro5625 Euro

Hinzu kommen dann immer noch 3.000 Euro Prämie vom Hersteller. Doch es muss nicht immer der Kauf eines Neuwagens sein. Auch der Kauf eines Gebrauchten wird mit bis zu 5.000 Euro gefördert. Voraussetzung ist allerdings, dass beim ursprünglichen Kauf dieses Fahrzeugs nicht schon mal Förderungen geflossen sind.

Eine weitere attraktive Option kann das Leasen eines Fahrzeugs sein. In Kombination mit den genannten Kaufprämien der Bundesregierung ergeben sich da sehr, sehr günstige Konditionen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Renault Zoe für 79 Euro im Monat?

Bevor ihr jetzt aber loslauft und gleich ein neues Auto kauft, solltet ihr aber erstmal überlegen, ob so ein E-Auto überhaupt wirklich eure Anforderungen erfüllt. Wollt ihr zum Beispiel auch längere Touren mit dem Auto machen ist ein Elektroauto vermutlich (noch) nicht das Richtige. Denn die Reichweite liegt meist nur bei maximal 200-300 km. 

Aber auch im Stadtverkehr sollte man sich die Anschaffung überlegen. Ich persönlich empfinde ein Auto in der Großstadt meist mehr als Last als als Unterstützung. Ständig muss man nach Parkplätzen suchen, die dann auch vielfach noch ordentlich was kosten. Da bin ich persönlich flexibler und besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Und wenn ich doch mal einen fahrbaren Untersatz brauche, gibt’s ja Carsharing.

Das kann bei euch natürlich komplett anders sein. Was ich sagen will ist nur: Bezieht auch diese grundsätzlichen Überlegungen in eure Entscheidungsfindung ein. Wie auch immer ihr euch entscheidet und wie ihr dann letztendlich unterwegs seid: ich wünsche euch allzeit gute Fahrt! 😉 

Worauf du beim Autokauf in Corona-Zeiten achten solltest

Hätte mir jemand vor einem viertel Jahr erzählt, was heute unser aller Alltag bestimmt, ich hätte ihn oder sie glatt für verrückt erklärt: Kein Wochenendausflug mehr an die Nordsee, kein gemütlicher Plausch im Straßencafé bei einem leckeren Cappuccino, keine Pizza beim Italiener um die Ecke, keine Shoppingtour am Samstag. Die Liste der Dinge, die nicht mehr gehen, ließe sich seitenlang fortsetzen.

Wer sich in diesen Corona-Zeiten nach einem neuen Auto umschauen will, wird das schnell merken. Die Showrooms der Autohäuser sind zu. Zwar dürfen die Werkstätten noch weiterarbeiten, dort kann repariert werden und auch notwendigen TÜV-Abnahmen werden dort vorgenommen, aber gemütlich zwischen den Neuwagen umherwandern und den ein oder anderen Wagen zur Probe mal um den Block zu fahren, das ist verboten. Seit dem 18. März ist der stationäre und gewerbliche Autohandel untersagt, und dieses Verbot gilt „bis auf weiteres“. Einzige Ausnahme: Wer noch vor der Krise ein Auto gekauft oder geleast hat, und dieses aus wichtigen Gründen jetzt benötigt, darf es beim zuständigen Händler nach Rücksprache mit diesem abholen. Nähere Infos dazu findest du hier:

https://www.autoscout24.de/informieren/news/covid-19-das-solltest-du-als-autofahrer-und-kaeufer-jetzt-wissen/

Bleibt der Kauf von Privat und da wird es jetzt schwierig. Mit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen in Bayern, dem Saarland sowie mit der Ausgangssperre in Sachsen ist hier der private Autohandel nur noch unter verschärften Bedingungen möglich. Und auch das seit dem 23.03.2020 bundesweit gültige Kontaktverbot hat den privaten Autokauf deutlich erschwert.

Da ich persönlich davon überzeugt bin, dass das Vermeiden von sozialen Kontakten die einzige Möglichkeit ist, die Ausbreitung der Corona-Viren zumindest zu verlangsamen, sollte man an einen Autokauf nur dann denken, wenn es wirklich unumgänglich ist. Und für diesen Fall gibt es einige wichtige Regeln, an die dich unbedingt halten solltest – für deine eigene Sicherheit aber auch für die Gesundheit anderer.

·   Halte Abstand zum Autoverkäufer. Wir alle haben inzwischen gelernt, dass Corona-Viren vor allem über Tröpfchen-infektionen weitergegeben werden. Je weiter man also vom Geschäftspartner entfernt bleibt, desto geringer ist das Risiko, auf diesem Wege infiziert zu werden. Auch ein Mundschutz kann da sehr hilfreich sein.

·   Wasch dir vor einer Probefahrt unbedingt gründlich die Hände. Du kannst nie sicher sein, ob du nicht selbst bereits mit dem Virus in Kontakt gekommen bist, ohne dass du selbst Krankheitssymptome hast. So verhinderst du, dass du andere infizierst.

·   Vor und nach der Probefahrt solltest du den Verkäufer bitten, dass sensible Bereiche des Autos desinfiziert werden. Das sind das Lenkrad, der Schaltknauf, Spiegel, Griffe, Touchscreen. An diesen Stellen können Viren hinterlassen werden. Vergiss dabei nicht Dinge wie die Hebel für Blinker und Scheibenwischer sowie die Ellenbogenstützen oder die Sitzeinstellung.

Tipps, wie du dein Auto richtig desinfizierst, findest du hier:

https://www.mobile.de/magazin/artikel/so-desinfizierst-du-dein-auto-korrekt-29312

·   Ganz wichtig bei der Probefahrt: Du solltest allein im Auto sitzen. Natürlich möchten Verkäufer gern mitfahren, aus verständlichen Sicherheitsgründen. Wenn allerdings der Verkäufer auf dem Beifahrersitz sitzt, ist der Abstand, den wir alle im Moment einhalten sollen, nicht mehr gegeben. Besteht der Autoverkäufer darauf mitzufahren, rät Jana Parmova, Betriebsärztin beim tschechischen Auto-hersteller Skoda, solltest du unbedingt sicherstellen, „dass diese Person keine akuten Symptome einer Atemwegserkrankung aufweist. Verwenden Sie eine Atemschutzmaske oder zumindest eine Gesichtsmaske. Stellen Sie sicher, dass Sie die Kontaktdaten aller anderen Passagiere haben, damit sie sie im Falle einer Infektion identifizieren können.“

Das alles sind Vorsichtsmaßnahmen, die dir den Spaß am Autokauf aber nicht verleiden sollen. Und gut möglich, dass du am Ende von der Corona-Krise sogar noch profitierst. Gerade bei Neuwagen sitzen die Autohändler jetzt auf einem Berg von Autos, die sie momentan nicht loswerden. Gut möglich, dass auf längere Sicht die Preise für Neuwagen, die wochenlang beim Händler herumgestanden haben, in den Keller gehen – aber das weiß im Moment niemand so genau.

Im Netz kannst du dich in jedem Fall schonmal unverbindlich nach geeigneten Autos umsehen und die Preise vergleichen – so zum Beispiel auch auf Virtando. Die Plattform ist eine gute Alternative zu den etablierten Portalen, wie Autoscout24 oder Mobile.de.

Das spricht für den Kauf eines Neuwagens

Natürlich: Es ist reine Gefühlssache und hat mit Sach-argumenten nichts, aber auch gar nichts zu tun. Aber das Gefühl, zum ersten Mal hinter dem Steuer eines fabrikneues Wagens zu sitzen, zum ersten Mal den Spiegel einzustellen, zum ersten Mal den ersten Gang einzulegen und dann loszufahren, das ist unvergleichlich. Und dann erst der Geruch: Es riecht alles ganz neu, frisch, ungebraucht, obwohl jeder weiß, dass die Ausdünstungen bei einem Neuwagen reine Chemie sind – wie gesagt, alles pure Emotion.

Lassen wir also die Emotionen mal sein und schauen ausschließlich auf die Sachargumente, die für den Kauf eines Neuwagens sprechen. 

Erstens: Ein Neuwagen ist immer auf dem aktuellen Stand der Technik

Das trifft sowohl auf die Innenraumtechnik zu als auch auf die Antriebstechnik. Heute hast du nicht mehr nur die Wahl zwischen einem Benziner und einem Diesel. Du kannst einen Wagen mit Gasantrieb kaufen, du kannst dich für einen mit einem Elektroantrieb entscheiden oder du kaufst ein Hybrid-fahrzeug, das zwei Antriebsarten miteinander kombiniert. Beispielsweise den Elektroantrieb in der Stadt und die Nutzung des Benzinmotors bei Überlandfahrten. 

Zweitens: Mit einem Neuwagen tust du einiges für die Umwelt

Neuwagen verbrauchen in der Regel weniger Kraftstoff als Autos, die schon etwas in die Jahre gekommen sind. Das macht sich beim Tanken bezahlt. Du sparst also bares Geld, dein Konto wird sich freuen. Ältere Autos verursachen außerdem mehr schädliche Abgase. Ein neues Auto mit einem verbesserten Motor ist daher gleich viel umweltschonender. Weniger Schadstoff-Emissionen nutzen der Natur und dem Klima, sind also gut für unser aller Gesundheit

Drittens: Du hast weniger Pannen und Reparaturen

In der ADAC-Pannenstatistik schneiden Neufahrzeuge deutlich besser ab als Gebrauchtfahrzeuge. Bereits nach vier Jahren ist die Pannenwahrscheinlichkeit eines Fahrzeugs deutlich höher als zum Kaufzeitpunkt, nach acht Jahren steigt die Pannen-wahrscheinlichkeit schon auf den achtfachen Wert an. Außerdem hast du erst einmal eine Werksgarantie, so dass Reparaturkosten in den ersten Jahren nach einem Neuwagenkauf kein Thema sind.

Viertens: Beim Neuwagenkauf sind satte Rabatte drin

Zwar sind die Zeiten der staatlichen Abwrackprämien bis auf ältere Dieselfahrzeuge vorbei, dennoch bieten zahlreiche Hersteller attraktive Vergünstigungen beim Kauf eines Neuwagens. Das gilt sowohl für Kleinst- und Kleinwagen, hier gibt es Neufahrzeuge durchaus bereits für deutlich unter 10.000 Euro, gilt aber auch bei Fahrzeugen anderer Klassen. Ganz wichtig: Oft bieten Hersteller Preisnachlässe in Form einer zusätzlichen Sonderausstattung. Ich selbst habe beim Kauf eines Neuwagens einen Satz Winterreifen gratis dazu bekommen und eine Anhängerkupplung obendrein. Da solltest du gut verhandeln. Sei hartnäckig, der Autohändler kennt ganz genau seine Schmerzgrenze. Bis an die solltest du aber auch gehen, sonst zahlst du einfach zu viel.

Fünftens: Nutze Sonderaktionen der Händler

Vor allem, wenn ein Modellwechsel bei einem Hersteller ansteht, also etwa ein Facelift oder die neue Generation eines Fahrzeugs, sind die Fahrzeuge der „alten“ Generation günstig zu bekommen. Oft legen die Hersteller auch zum Auslaufen eines Modells Sondereditionen auf, die dann eine hochwertigere Ausstattung haben, aber im Preis sehr interessant sind. Neuwagen sind vor allem im Sommer und im Dezember preiswert.

Sechstens: Es gibt gute Finanzierungsmöglichkeiten

Die Autohersteller wollen verkaufen und lassen sich das auch etwas kosten. In Zeiten, in denen Zinsen eigentlich nur noch ein Aufreger sind, wenn es um Strafzinsen für Geld geht, das man bei einer Bank parkt, bieten alle Hersteller lukrative Finanzierungsmöglichkeiten für einen Neuwagen. Die solltest du nutzen, denn wenn du dein Geld sparst, beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto, verbrennst du eigentlich nur dein Erspartes, durch die Inflation ist es mit den Jahren immer weniger wert.

Es gibt also durchaus gute Gründe für den Kauf eines Neuwagens, vor allem, wenn du Fahrzeuge lange fahren willst. Neuwagen nach drei oder vier Jahren abstoßen und sich ein neues Modell kaufen, das macht wenig Sinn. Dafür ist der Wertverlust in den ersten Jahren einfach zu hoch.

Geräumig, praktisch und optisch ansprechend: Familienautos

Es kommt der Tag, da wird es im Auto einfach zu eng. Die Kindersitze müssen verstaut werden, etliche Koffer sollen auch mit, dazu der Lieblingsroller und natürlich jede Menge Kuscheltiere und Spielsachen. Jetzt gibt es nur noch eine Lösung: ein Familienauto muss her, eines, das Platz für alle bietet, das dazu noch gut aussieht und natürlich auch erschwinglich ist – schließlich haben ja gerade junge Familien eine Menge an Ausgaben und müssen sehr penibel auf die Finanzen achten.

Beim Kauf eines Familienautos geht es nicht in erster Linie um Ästhetik und Fahrspaß. Andere Dinge sind jetzt wichtiger

  • Passen die vorhandenen Kindersitze ins neue Auto?
  • Reicht der Platz noch, wenn weitere Kinder, eigene oder Freunde mitreisen? 
  • Stimmen die Anschaffungskosten und der Energieverbrauch?

Und das Wichtigste:

  • Wie sicher ist das Familienauto?

Der ADAC hat dazu eine sehr hilfreiche Checkliste zusammengestellt. 

Danach ist folgendes ganz wichtig:

  • Sicherheitssysteme wie Airbags, ABS und ESP sollten vorhanden sein.
  • Wenn ein betreuungsintensives Kleinkind entgegen der Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz gesichert werden soll, muss der Beifahrer-Airbag abschaltbar sein.
  • Bei elektrischen Fensterhebern und Schiebedächern ist ein sensibler Einklemmschutz wichtig.
  • Die Fensterheber für die Sitzbank hinten und andere Bedienelemente sollten von der Fahrertür aus deaktivierbar sein.
  • Die Türen hinten müssen über eine Kindersicherung verfügen. In manchen Fahrzeugen ist diese links/rechts getrennt von der Fahrertür aus schaltbar.
  • Hilfreich ist ein zusätzlicher Spiegel zur Beobachtung des Rücksitzraumes.
  • Abklappbare Kopfstützen-Hörnchen zum seitlichen Schutz von Kinderköpfen und zum Anlehnen (z.B. Renault, Volkswagen) sorgen für mehr Sicherheit und Komfort.
  • Parkwarner können verhindern, dass man beim Rangieren Kinder übersieht

Ganz wichtig beim Familienauto ist die Ladekantenhöhe. Die sollte möglichst niedrig sein, denn nur dann lassen sich Kinderwagen bequem einladen. Das Kofferraumvolumen sollte möglichst groß sein. 400 Liter sollten es auf alle Fälle sein.

Ein Familienauto sollte immer fünf Türen haben. Sehr zu empfehlen sind übrigens Schiebetüren. Die lassen sich gut öffnen und man muss keine Angst haben, dass in der Parklücke Nachbarautos versehentlich beschädigt werden. Bei den Sitzen sollte darauf geachtet werden, dass sie sich gut reinigen lassen, denn Flecken kommen ganz schnell von selbst.

Sämtliche Autohersteller haben Familienautos in ihrem Angebot. Dabei gibt es eine beachtlich große Auswahl an Einsteigermodellen. Familienautos für unter 20.000 Euro lassen sich leicht finden. Vor allem Skoda bietet günstige Einsteigermodelle, aber auch Ford, Opel oder Kia mischen hier mit. 

Nach oben gibt es beim Familienauto übrigens kaum Grenzen. Wer mehr Geld übrig hat, findet auch bei Volvo, Mercedes, BMW oder Porsche sein Familienauto.

Was spricht für ein Elektroauto, was dagegen

Irgendwie fasziniert es mich immer wieder. Ich bin zu Fuß an einer viel befahrenen Straße unterwegs und plötzlich surrt ganz leise ein Auto an mir vorbei – ein Elektrofahrzeug. Über kaum eine Neuerung bei den Automobilen wird derzeit mehr diskutiert. Die einen sehen darin die Lösung der CO2-Problematik, andere warnen vor zu viel Euphorie. Daher möchte ich einmal die Vor-, aber auch die noch vorhandenen Nachteile ganz nüchtern darstellen.

Elektroautos sind umweltfreundlich

Ja, das stimmt, aber nur zum Teil. Elektroautos verbrennen bei der Fahrt kein Erdöl in Form von Benzin oder Diesel. Deshalb wird während der Fahrt auch kein umweltschädigendes CO2 in die Luft gepustet. Würden Elektroautos die Oberhand gewinnen, würde die gesamte CO2-Bilanz also stark verbessert werden. Doch dazu müsste der Strom auch klimaneutral erzeugt werden, also beispielsweise aus Sonnenenergie gewonnen oder durch Windkraftanlagen erzeugt werden. Derzeit liegt der Anteil der erneuerbaren Energien aber nur bei rund 30 Prozent. Hier bleibt also noch eine Menge zu tun. Außerdem solltest du nicht die Augen davor verschließen, dass Elektroautos bei ihrer Herstellung die Umwelt deutlich stärker belasten als herkömmliche Fahrzeuge. Die Gewinnung der Rohstoffe für die Batterien und deren Bau verbrauchen viel Energie. Die E-Autos starten daher mit einem großen Kohlendioxid-Rucksack, schreibt der NDR in einem lesenswerten Beitrag.

Elektroautos sind in der Unterhaltung günstiger

Das ist ein ganz klarer Pluspunkt. Einmal kannst du rechnen, dass du für den Strom nur halb soviel bezahlst wie für Benzin. Zum anderen gibt es deutliche Vorteile beim Verschleiß. Beim Elektromotor geht viel weniger kaputt. Du hast keine Kosten für den Ölwechsel, musst nicht fürchten, dass der Kühler erneuert werden muss, hast keine reparaturanfällige Abgasanlage, etc.

Dazu kommt, dass du weitere große finanzielle Vorteile hast. Kaufst du dein Elektrofahrzeug bis 2020, zahlst du zehn Jahre lang keine KFZ-Steuer. Außerdem bekommst du dann erhebliche staatliche Zuschüsse. Vom Bund gibt es im Moment 4.000 Euro, einzelne Bundesländer legen noch etwas drauf und Handwerksbetriebe können richtig abkassieren. Eine Übersicht über die Förderungen findest du hier: https://www.elektroauto-news.net/2019/bis-zu-12-000-euro-nrw-baut-foerderung-fuer-elektromobilitaet-in-unternehmen-massiv-aus.

Staatliche Zuschüsse gibt es außerdem, wenn du dir in der Garage eine eigene Ladestation einrichtest.

Elektroautos sind leise

Auch dieses Argument zieht. Da Elektroautos keinen verbrennungsmotor haben, sind sie sehr leise. Gerade in Großstädten mit viel Straßenverkehr könnte das für die Anwohner eine richtige Wohltat sein.

Doch nun zu den Nachteilen, die es ganz sicher auch (noch) gibt.

Elektroautos sind teuer

Das traf vor allem in den Anfangsjahren der Elektromobilität zu. Inzwischen gibt es alltagstaugliche Kleinwagen allerdings bereits für gut 20.000 Euro, beispielsweise den Citroën C-Zero oder den Peugeot iOn. Preislich tut sich im Moment eine Menge. Die Chinesen, die mittlerweile die Nase bei den Elektroautos vorn haben, wollen einen Kleinwagen für 16.000 Euro auf den Markt bringen. Übrigens: Nach oben hin gibt es bei Elektroautos kaum eine Grenze. Tesla beispielsweise bietet ein luxuriöses Elektroauto für 150.000 Euro an.

Elektroautos haben eine begrenzte Reichweite

Das ist nach wie vor der entscheidende Nachteil. Zwar bringen es die neuesten teuren Modelle auf eine Reichweite von 500 bis 600 Kilometern, doch dies nur, weil sie schwere Akkupakete mit sich rumschleppen. Die wiederum machen die Ökobilanz kaputt. Normale Elektroautos müssen nach rund 200 Kilometern an die Steckdose. Sie taugen also nichts für lange Urlaubsfahrten, sind als Stadtautos aber gut einsetzbar, denn die Zahl der Ladesäulen wächst von Woche und Woche. Man muss sich nur umgewöhnen und den Wagen immer dann laden, wenn du ihn beispielsweise parkst. Weitere Infos dazu findest du hier auf den Seiten des ADAC.

Das Laden eines Elektroautos dauert Stunden

Auch das stimmt. Wenn man zu Hause sein Auto in der Garage lädt, hängt es acht bis zehn Stunden an der Steckdose. An den Rasthöfen der Autobahnen gibt es zwar mittlerweile Schellladestationen, doch in der Fläche sucht man die  vergebens. Aber hier wird sich sicher in den kommenden Jahren viel tun.

Ob ein Elektroauto die richtige Alternative zum Benziner ist, hängt stark von deinem individuellen Fahrverhalten ab. Den Status eines „Exoten“ haben die E-Autos aber auf alle Fälle längst verloren.

Das erste Auto für junge Fahrer

Mit dem ersten Auto ist das so wie mit dem ersten Kuss. Beides vergisst man nie. Ich jedenfalls erinnere mich noch gut an mein erstes eigenes Auto. Das war der „Blaue Blitz“, ein alter VW Polo, den ich für wenig Geld von einer Nachbarin gekauft hatte. Den Wagen hatte ihr Vater gefahren, ein ideales Auto: Immer gut gepflegt, das Auto war regelmäßig in der Werkstatt und hatte gerade mal 60.000 Kilometer auf dem Tacho. „Mein Vater ist alt, hat den Führerschein abgegeben“, erzählte sie mir, „ich möchte eigentlich nur, dass das Auto in gute Hände kommt“. Ich glaube, den Wunsch konnte ich ihr erfüllen. Viele Jahre lief der blaue Blitz ohne Mucken, am Ende hat der TÜV uns dann getrennt.

Fahranfängern rate ich eindeutig zum Kauf eines Gebrauchtwagens. Dabei solltest du folgende Dinge beachten:

Überleg genau, wo du kaufst

Viele Autohändler haben ein großes Angebot an Gebrauchten. Sie wollen ja Neuwagen verkaufen und nehmen dafür gebrauchte Autos in Zahlung, die sie dann natürlich auch wieder loswerden wollen. Wer bei einem Händler kauft, hat den Vorteil, dass im Kaufvertrag eine Gewährleistung enthalten ist. Das ist bei Kaufverträgen mit Privatanbietern nicht zwingend vorgeschrieben. Ratsam ist es, beim ersten Autokauf jemanden mitzunehmen, der Erfahrung hat, der sich vielleicht sogar mit Autos auskennt. Auf alle Fälle solltest du eine Probefahrt machen, und wenn du einen guten Kontakt zu einem KFZ-Mechaniker hast, bitte ihn doch einfach, sich das Auto einmal anzuschauen. Ich selbst habe einmal erlebt, dass dabei ein verdeckter Blechschaden gefunden wurde. Der Autoverkäufer hatte den natürlich verschwiegen.

Rechne genau, wieviel du ausgeben kannst

Mit etwas Glück bekommst du einen guten Gebrauchtwagen wirklich für kleines Geld. Da solltest dich nur nicht auf ein bestimmtes Modell oder auf eine Farbe festlegen. Das engt die Wahlmöglichkeiten zu sehr ein. Ideal sind Fahrzeuge, die sechs Jahre oder etwas älter sind und rund 80.000 Kilometer gelaufen haben. 3.000 bis 5.000 Euro musst du für den Gebrauchten auf den Tisch legen. Sei jedoch vorsichtig bei absoluten Billigautos. Fahrzeuge, die zehn Jahre und älter sind und dazu eine hohe Fahrleistung von 150.000 Kilometern oder mehr haben, sind zwar billig, oft aber reparaturanfällig. Das Geld, das man beim Kauf gespart hat, ist dann schnell wieder futsch.

Überleg genau, welches Auto für dich geeignet ist

Natürlich soll dein erstes Auto etwas her machen. Aber sind 120 KW wirklich richtig? Als Fahranfänger hast du keine Routine, wähle also lieber ein Auto mit einer geringeren Motorleistung. Wenn du später genug Fahrpraxis hast und die Fahrsicherheit besser geworden ist, kannst du immer noch auf ein Auto mit mehr KW umsteigen. Gut sind Kleinwagen für Fahranfänger. Alle Hersteller bieten so etwas an. VW beispielsweise den Polo oder den UP, Opel den Corsa, Ford den Fiesta, Skoda den Fabia, um nur einige Modelle zu nennen.   Ein Gebrauchtwagen hat einen entscheidenden Vorteil: Kommst du einmal einer Mauer zu nahe und dein Auto hat kleine Kratzer oder eine Beule, ist das kein so großes Drama wie bei einem Neuwagen. Gute Angebote für Gebrauchtwagen, aber auch für Neuwagen findest du zum Beispiel auf www.virtando.de.

Schau dich nach einer günstigen Autoversicherung um

Fahranfänger müssen oft sehr hohe Beiträge für eine KFZ-Haftpflichtversicherung zahlen. Doch es gibt Möglichkeiten, wie man das umgehen kann. Du kannst dein Auto beispielsweise als Zweitwagen bei den Eltern mitversichern, dann wird es billiger. Oft ist es auch möglich, dass man in alte Versicherungsverträge einsteigt, die nicht mehr gebraucht werden, wenn beispielsweise die Großeltern nicht mehr fahren können oder wollen. Hier lohnt ein Gespräch mit dem Versicherungsvertreter.

Wenn du diese Dinge beachtest, solltest du vor den schlimmsten Fehlern geschützt sein. Denn dein erstes Auto soll schließlich vor allem eines bringen: Viel Spaß.

Benzin vs Gas – wie fährt man günstiger?

Mit Gas lässt sich viel Geld sparen

Die Spritpreise wachsen leider immer in den Himmel und immer mehr Autofahrer machen sich auf die Suche nach alternativen Kraftstoffen. Im ersten Moment scheint Autogas besonders gut geeignet. Es ist günstig, schadstoffarm und einfach in der Umrüstung. Perfekt also! Aber, lohnt sich der Wechsel von Benzin zu Autogas wirklich ? Gut, der Gasantrieb ist zwar günstiger, aber wie steht es mit der Umwelt, der Reichweite und der Sicherheit aus? Dazu habe ich hier einen interessanten Artikel gefunden.

Im Gegensatz zur kostenintensiven Umrüstung auf E-Mobilität ist die Umrüstung auf Gasantrieb recht günstig. Und viele Autohersteller bieten inzwischen auch schon Neuwagen mit Gasantrieb, sowohl Flüssiggas (LPG) als auch Erdgas (CNG) an.

Ihr fragt euch sicher, was der Unterschied ist. Autogas oder Flüssiggas ist ein Gemisch aus Propan und Butan und wird meist als LPG ( Liquid Petroleum Gas ) bezeichnet, ein bei Raumtemperatur und unter niedrigen Druck verflüssigtes Gas. Dieses wird an vielen Tankstellen angeboten. Erdgas (CNG) ist noch nicht ganz so verbreitet. CNG (Compressed Natural Gas) wird unter hohem Druck komprimiert und ist somit kein flüssiger, sondern tatsächlich ein gasförmiger Treibstoff.

Wer mit Gas fährt, belastet die Umwelt deutlich weniger mit Schadstoffen. Es gelangen 80% weniger Stickoxide, 50% weniger umverbrannte Kohlenwasserstoffe und immerhin 16% weniger CO2 in die Luft. Und der Preis von Flüssiggas ist auch einfach unschlagbar, es kostet die Hälfte von Superbenzin.

Der ADAC hilft uns gegen die Angst, die viele haben, das Auto könnte bei einem Unfall in Brand geraten oder gar explodieren. Bei durchgeführten Tests kam es weder zu einem Brand noch zu einer Explosion. Das Gas konnte im Falle eines Brandes kontrolliert über Überdruckventile entweichen.

Ich fahre (leider) immer noch einen Benziner, aber nachdem ich heute morgen 1,41€ pro Liter Superbenzin bezahlt habe, werde ich das jetzt mal überdenken und beim nächsten Autokauf vielleicht auch ein Gasfahrzeug in die Überlegungen einbeziehen…

Ein Roadtrip nach Portugal

Klar, mit dem Flieger ist man heute in wenigen Stunden überall in Europa. Einsteigen im schmuddeligen norddeutschen Regenwetter und drei Stunden später kann man den lauen Frühlingswind an der portugiesischen Atlantikküste genießen und seinen ersten „Pingado“, den typischen Espresso, den es überall für kleines Geld gibt, genießen. Einfach herrlich!

Aber, mal ganz ehrlich, manchmal geht mir das Reisen zu schnell. Dann habe ich das Gefühl, dass ich zwar körperlich angekommen bin, meine Gedanken, meine Seele, aber immer noch in Deutschland sind.

Deshalb will ich jetzt mal einen Roadtrip unternehmen. Und zwar einen ganz langen – einmal quer durch Europa von Deutschland bis an die portugiesische Atlantikküste. Klar, das ist dann keine Reise für eine Woche, für solch ein Unternehmen sollte man sich Zeit nehmen, damit man ohne jeden Druck einfach immer weiterfahren kann und dort Station macht, wo es einem gut gefällt. Eine Reise, bei der der Weg das Ziel ist, und bei der es ganz viel zu entdecken gibt.

Bei der Ausarbeitung der Reiseroute habe ich das gute alte Viamichelin genutzt. 2.114 Kilometer lang ist die Strecke und führt mich erst einmal gen Westen über den Rhein nach Belgien und dann südlich nach Frankreich. Für solch eine lange Reise nutze ich natürlich oft die Autobahnen. Nur sind die im Gegensatz zu Deutschland alle gebührenpflichtig. Die Höhe der Mautgebühren richtet sich nach der gefahrenen Strecke sowie der Fahrzeugklasse bzw. der Fahrzeuggröße. Hier alles genau aufzulisten, funktioniert nicht. Die Preise variieren je nach Strecke und oft kosten Tunnel oder große Brücken noch einmal extra. Genauere Informationen findet man aber hier.

Wichtig ist, dass man zum Bezahlen eine Kreditkarte hat. Zwar kann man an den meisten Mautstellen auch bar bezahlen, funktioniert das aber einmal nicht, ist man sonst ohne Kreditkarte doch arg aufgeschmissen.

Eiffelturm in Paris

Den ersten längeren Stopp auf meiner Reise gen Süden lege ich in Paris ein. Über Paris muss ich sicher nicht viel sagen: Der Eiffelturm, die Seine, Notre Dame, die hübschen Bistros … . Nehmt euch einfach eine paar Tage Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Auf der Fahrt in den Süden empfehle ich, in Tours Station zu machen. Die Stadt an der Loire hat eine Menge kultureller und historischer Denkmäler. Tours hat deshalb den Ehrentitel „Stadt der Geschichte und der Kunst“ verliehen bekommen. Tours ist heute ein großes Universitätszentrum. Hier studieren junge Leute aus ganz verschiedenen Ländern, und das wirkt sich positiv auf die Atmosphäre in der Stadt aus. Es gibt viele kleine Cafés, außerdem etliche Kinos. Weitere Infos zu Tours findest du hier.

Bordeaux

Auf der Reise in den Süden empfehle ich, auf alle Fälle Station in Bordeaux zu machen. Nein, nicht nur wegen des guten Weins dort, der ist wirklich klasse. Die Region um Bordeaux ist bekannt für gutes Essen, hier lässt sich eben gut leben, wie Gott in Frankreich. Außerdem ist Bordeaux eine bedeutende Kulturstadt.

San Sebastian

Und auch der nächste größere Stopp auf meiner Reise hat es in sich. Nach dem Grenzübertritt von Frankreich nach Spanien beginnt das Baskenland. Keine Angst, die Zeit der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Basken und Spaniern ist vorbei. San Sebastian bietet heute eine große Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Genüssen und nicht zuletzt grandiose Impressionen an der Biskaya.

Doch mich zieht es weiter nach Südwesten und auf gut ausgebauten spanischen Autobahnen geht es zum Ziel meines Roadtrips, nach Porto. Klar, Lissabon ist toll, aber Porto, die zweitgrößte Stadt in Portugal, ist ganz sicher auch eine Reise wert.

Porto

Wer mag, kann die großen Weinkellereien am Douro besichtigen, in denen der bekannte Portwein lagert.  Die Weinberge, auf denen die Trauben für diesen speziellen Süßwein angebaut werden, erstrecken sich entlang des Rio Douro. Seit 1756 dürfen nur Trauben aus einem per Gesetz genau definierten Gebiet zur Herstellung des Portweins verwendet werden. Außerdem ist Porto für seine Francesinha in ganz Portugal bekannt. Das Ist eine Art Sandwich mit viel Fleisch und würzigen Zutaten. Die Zubereitung geht auf Napoleons Zeiten zurück, als Porto belagert und eine schnelle Mahlzeit zur Versorgung der Soldaten gebraucht wurde. Und nicht zuletzt: Die bekannte englische Schriftstellerin Joanne K. Rowling, die durch die Harry Potter Bücher Weltruhm erlangte, hat lange Zeit in Porto gelebt und wer durch die Altstadt streift, merkt, dass er viele  Motive aus den Harry-Potter-Büchern hier wiederfindet.

Die kalte Jahreszeit – so bringt ihr euer Auto gut durch den Winter!

Ist es nicht kalt draußen? Nach einem der wärmsten Sommer aller Zeiten, haben wir jetzt auch mal wieder einen richtigen Winter! Eigentlich schön und vor allem eine gute Zeit, um sich mal Gedanken darüber zu machen, was unser Auto alles im Winter so mitmacht und an Pflege benötigt.

Damit Winter-Wehwehchen wie eingefrorene Türen und Startprobleme keine Unannehmlichkeiten bereiten, sollten wir uns eigentlich schon vor dem ersten Kälteeinbruch gut vorbereiten. Aber wie genau? An was sollten wir alles denken? Hierzu möchte ich euch nun eine kurze Übersicht geben!

Ein wichtiges Thema ist da natürlich die Anschaffung und das Aufziehen der Winterreifen. Aber daran denkt ja eigentlich jeder, oder? Da mir das auch so geht und ich irgendwie nie an andere Dinge denke, musste ich nun erstmal für euch recherchieren, an was man noch alles so denken sollte! 😉

Da war ein bisschen verwundert, als ich herausfand, dass auch die Autobatterie im Winter besondere Zuwendung benötigt. Daran hätte ich nicht gedacht! Alle Infos dazu findet ihr zum Beispiel in diesem Artikel.

Damit sind wir aber auch noch lange nicht am Ende. Denn dann sind da zum Beispiel auch noch die Türdichtungen. An diese kleinen Wunderdinger denke ich immer erst, wenn ich morgens los will und die Autotür dann nicht aufgehen will…. Für dieses Problem gibt es aber eigentlich sehr einfache Abhilfe: Reinigt einfach die Dichtungen und schmiert sie mit einem Fettstift ein. Mein Problem bei diesen Situationen: wer hat schon einen Fettstift zu Hause? Also, muss ich dann erst los und einen besorgen… aber dann klappt das echt gut! 😉

Zum Schluss möchte ich euch dann noch an einige Klassiker erinnern: Ich sage nur Scheibenwischwasser mit Frostschutz, Eiskratzer und Enteiserspray. Und ein Handfeger für den Schnee und zur Sicherheit ein Starterkabel, falls die Batterie, trotz guter Pflege, den Geist aufgibt, sind sicher auch immer zu empfehlen! ;-)Zur Pflege eures eigenen Körpers wären dann Handschuhe vielleicht auch noch ganz nützlich. Denn wenn die Finger eingefroren sind, wird die Pflege und das Enteisen des Autos sehr schwierig und unnötig anstrengend.

Also, liebe Leute, kommt gut und vor allem sicher durch den Autowinter! Bei Schnee und Eis heißt die Devise dabei: „Runter vom Gas!“, denn besser ihr kommt etwas zu spät, als gar nicht an. Lasst euch nicht hetzen, nicht von eurem Chef, nicht von euren Kindern und auch nicht von eurer Partnerin oder eurem Partner. Es ist es nicht wert. Und am besten habt ihr für den Fall der Fälle immer eine Decke im Auto und vielleicht auch noch ein Heißgetränk an Bord.

Michael Schumacher wird 50

Nun ist es schon 5 Jahre her, das Michael Schumacher seinen schweren Skiunfall in den französischen Alpen hatte. Schon tragisch: da ist jemand jahrzehntelang aktiver Motorsportler und kommt immer ohne größere Verletzungen davon und dann verletzt er sich im Winterurlaub…

Heute feiert Schumi nun seinen 50. Geburtstag. Informationen zu seinem Gesundheitszustand gibt es aber aus Rücksichtnahme auf die Privatsphäre der Motorsport Legende nicht. In einer Facebook-Nachricht der Familie hieß es gestern nur:

„Ihr könnt euch sicher sein, dass er in besten Händen ist und wir alles Menschenmögliche tun, um ihm zu helfen. Bitte habt Verständnis, wenn wir uns nach Michaels Wünschen richten und ein so sensibles Thema wie Gesundheit, so wie früher auch immer, in der Privatsphäre belassen.“

Ich finde es toll, wie sich die Familie um den Formel 1 Champion kümmert und wünsche ihm auf diesem Wege ebenfalls die besten Wünsche und alles Gute für seine Gesundheit. Gleichzeitig finde ich aber auch, dass uns sein Fall wieder einmal eine unausweichliche Wahrheit vor Augen führt:

Egal wie intelligent oder talentiert wir auch sind, ein Augenblick, ein Moment, eine Unaufmerksamkeit, ein Unfall können dazu führen, dass nichts mehr so ist, wie es einmal war…